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Hier lebt der Genuss

Bitte beachten Sie...!

Bei dem schönen Wetter zieht es viele Wanderer, Radfahrer, Familien mit Kindern in unsere schöne Natur. 
Spielplätze, Badeseen und viele andere Freizeitmöglichkeiten sind in der aktuellen Situation geschlossen. 

Auf Grund des großen Freizeitaufkommens erreichen uns von den Gemeinden Nachrichten über geschlossene Wege und Teilbereiche, da eine Wahrung des Abstandsgebots teilweise nicht möglich ist. Aktuell sind folgende Wanderwege geschlossen:

Murrhardt                   Hörschbachschlucht - weitere Infos bezüglich Zugang zu den hinteren Wasserfällen finden Sie hier
Gschwend                  Märchenwald Tännli
Mainhardt                   Fuxipfad Erlebnispfad

Beachten Sie, dass es noch weitere Wanderwege geben kann, die (teilweise) geschlossen sind. Bitte informieren Sie sich vorab bei den jeweiligen Kommunen.

Sollten die Wanderparkplätze belegt sein, sind die umliegenden Wege von vielen Menschen besucht. Bitte weichen Sie dann im Interesse Ihrer Gesundheit auf einen anderen Parkplatz als Startpunkt aus.
Meiden Sie die schmalen Wege, Pfade und engen Klingen, denn dort ist es oftmals nicht möglich, genügend Abstand zu wahren.

Bitte beachten Sie....Auch im Wald gilt die Abstandsregel.

Ihr Schwäbischer Wald Tourismus!

Im Wald kann man mit allem rechnen....

...natürlich auch mit vielen Bäumen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist unterhaltsam und gesund - weil an der frischen Luft. Warum nicht beim nächsten Waldspaziergang den Matheunterricht nach draußen verlegen und die Höhe eines Baumes bestimmen? Das geht mit der sogenannten Stockpeilung und dem sogenannten Försterdreieck. Hierfür benötigt man einen Ast in Armlänge. Man streckt den Arm horizontal waagrecht aus und hält den Stock am unteren Ende senkrecht nach oben im rechten Winkel zum Arm. Der Arm und der Stock bilden also die zwei gleichlangen Seiten eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks. Die Blicklinie vom Auge zum oberen Stockende bildet die dritte Seite des Dreiecks und steht in einem Winkel von 45° zur Horizontalen des Armes. Jetzt geht man so weit vom zu messenden Baum rückwärts, bis die Spitze des Baumes über der Stockspitze zu sehen ist. Ist dies der Fall, geht man mit 1 Meter großen Schritten bis zum Fuß des vermessenen Baumes und zählt dabei seine Schritte. Bei Erwachsenen entspricht die Anzahl der Meterschritte ungefähr der Baumhöhe.

Da Kinder kleinere Schritte machen, teilt man bei diesen die Anzahl der Schritte durch 2 und kommt so auf die ungefähre Höhe des Baumes in Metern. Wer es möglichst genau machen möchte, zählt noch die eigene Augenhöhe zur abgeschrittenen Entfernung dazu, um die Baumhöhe exakter zu bestimmen. Die Lösung ist das sogenannte Försterdreieck, das sich die beiden gleichlangen Seiten des rechtwinkligen Dreiecks und den Strahlensatz zu Nutze macht. Aber das können andere besser erklären... 

Viel Freude dabei und bleiben Sie gesund!

Beachten Sie bitte, dass auch im Wald gilt: Abstand halten und nicht in Gruppen!

 

Ihr Schwäbischer Wald Tourismus

Hier spielt die Musik

Die Natur des Schwäbischen Waldes kann ganz prima beim individuellen Spaziergang mit den eigenen Kindern als Konzerthaus genutzt werden. Dabei lässt sich mit Naturmaterialien selber Musik machen. Ganz einfach kann mit Steinen und Stöcken der Grundrhythmus einer Melodie begleitet werden. Am Wegesrand wachsende Löwenzahnblumen lassen sich auch wunderbar als Musikinstrument einsetzen. Man entfernt die Blüte vom Stängel, kürzt diesen auf ca. 10cm ein und spaltet auf einer Seite des Stängels diesen in zwei Teile, ca. 1 cm lang. Umschließt man nun dieses gespaltene Ende des Stängels vorsichtig mit den Lippen und bläst hinein, kommen die zwei „Lippen“ des Stängels ähnlich wie bei einer Oboe in Schwingung und erzeugen das Geräusch einer Tröte. Als weitere Stimme des klagvollen Waldorchesters kann man wie in Kindheitstagen einen Grashalm zwischen beide Hände spannen und diesem quietschende Töne entlocken. Profis unter den Waldentdeckern schaffen es sogar auf Eichelhüten vom Vorjahr so laut zu pfeifen, dass sie damit dem Waldorchester den letzten Schliff geben und jede Guggenmusik in den Schatten stellen.

Mutige Musiker können eine Klangprobe ihres Waldkonzertes auch auf Facebook posten: www.facebook.com/schwaebischeWaldfee/

Viel Freude dabei und bleiben Sie gesund!

Beachten Sie bitte, dass auch im Wald gilt: Abstand halten und nicht in Gruppen!

 

Ihr Schwäbischer Wald Tourismus

Land-Art oder Mandala mal anders - Waldala

Ein Künstler steckt in jedem von uns. Man muss ihn nur raus lassen - in die freie Natur des Schwäbischen Waldes zum Beispiel. Sie bietet zu jeder Jahreszeit eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien, womit sich vergängliche Kunstwerke erstellen lassen. Land Art, ist die Kunst in und mit der Natur, die alle Sinne anspricht und unsere Fantasie anregt.

Werden auch sie oder ihre Kinder zum Künstler! Sammeln sie zum Beispiel verschiedene Blätter und Zapfen und legen sie damit wunderschöne Mandalas. Oder nennen wir es dem Schwäbischen Wald entsprechend „Waldalas“. Sie können auch auf den Waldboden einen Bilderrahmen aus Zweigen legen, das Innere bilden die eigenen Fundstücke aus Feld und Flur. Auf diese Weise entsteht eine Bild oder gar eine Galerie vielfältiger Kunstwerke unter freiem Himmel.

Wenn Sie Ihre Kunstwerke oder „Waldalas“ danach in einem Bild festhalten, können sie so ein Stück der vergänglichen Kunst zur bleibenden Erinnerung mit nach Hause nehmen. 
Gerne können sie ihr „Waldala“ auch auf Facebook posten: www.facebook.com/schwaebischeWaldfee/

Was wächst denn da? Mit dem Smartphone Pflanzen bestimmen

Die Natur des Schwäbischen Waldes hat geöffnet auch wenn die Schulen zurzeit geschlossen bleiben müssen. Warum also nicht mit den eigenen Kindern bei einem individuellen Spaziergang den Unterricht nach draußen verlegen und die Fülle der verschiedenen Pflanzenarten entdecken und die Pflanzen bestimmen. 

Gerade jetzt beginnt alles zu blühen und zu sprießen. Wer kein Pflanzenbestimmungsbuch zur Hand hat, kein Problem, dazu können Pflanzenbestimmungs-Apps wie z.B. „Flora Incognita“ aufs Smartphone geladen werden. Diese Apps funktionieren recht einfach. Man muss die Pflanze, das Blatt oder die Blüte fotografieren und mit Hilfe des Kamerabildes und der Eingabe zusätzlicher Informationen wie zum Beispiel Wuchsform die Pflanze genauer beschreiben. Je nach eingegebenen Parametern bestimmt die App die gesuchte Pflanze meist sehr zuverlässig und vermittelt wissenswertes über das gefundene Grün. Gerade für Kinder und Jugendliche kann eine Pflanzenbestimmung mit solch einer App die Brücke zwischen analoger und digitaler Welt schlagen. So finden sie eher einen Zugang und entdecken mit Hilfe des Smartphones die Natur - Das perfekte Antiquengelprogramm mit Wissenserweiterung und erhöhtem Sauerstoffgehalt. 

Viel Freude dabei und bleiben Sie gesund! 
Ihr Schwäbischer Wald Tourismus

Immer der Nase nach - Bärlauch entdecken

Bild Prof. Dr. Manfred Krautter

Jetzt ist es wichtig beim individuellen Spaziergang frische Luft zu tanken. Im Schwäbischen Wald gibt es davon allemal genug. Aber nicht nur das. Im zeitigen Frühjahr hält die Natur schon manches schmackhafte Kräutlein für den Küchentisch bereit. Das ist ein guter Anlass, sich auf die Suche zu begeben, zum Beispiel nach Bärlauch. Dieses heimische Wildkraut ist ein wahrer Küchenprofi. Es gibt Salaten eine knoblauchige Note, kann in die Maultasche wandern oder bildet die Grundlage für Pesto und Suppe. Draußen in der freien Natur des Schwäbischen Waldes gibt es jetzt an vielen Orten Bärlauch zu finden. 

Jeder Sammler darf so viel pflücken, wie für die eigene Mahlzeit benötigt wird, aber bitte nicht in Naturschutzgebieten. Bärlauch ist auch nicht giftig wenn er blüht. Aber es ist trotzdem Vorsicht geboten. Das Maiglöckchen sieht leider sehr ähnlich aus und ist sehr giftig. Den Bärlauch erkennt man an seinem Knoblauchgeruch, wenn man daran reibt. Auch sollte man aufpassen, wenn die Hände schon nach Bärlauch riechen. Im Zweifel immer stehen lassen.
Naturparkführer Prof. Dr. Manfred Krautter hat für Sie ein Nudelrezept mit Bärlauch zur Verfügung gestellt. Dies finden Sie hier


Viel Freude daran und bleiben Sie gesund!
Ihr Schwäbischer Wald Tourismus

Beim Spaziergang in frischer Waldluft Frühblüher entdecken

Bilder: Prof. Dr. Manfred Krautter
Shutterstock

Wenn der Schwäbische Wald seine ersten Farbtupfen bekommt, sind die Frühblüher am Werk. Die kleinen Überlebenskünstler bescheiden sich mit einem kurzen Sonnenfenster im Frühjahr. Sie sind nach dem Winter mit ihrer Blüte schon am Start, wenn die Bäume noch keine Blätter haben und das Sonnenlicht auf den Waldboden scheint. Das ist ihr Trick. Die Wärme des Waldbodens nutzen Sie, um die Energie zu speichern für die sonnenlosen Zeiten. Kein schlechtes Beispiel, um jetzt ebenfalls mit den ersten Sonnenstrahlen bei der Entdeckungsreise auf den Spuren der Frühblüher Energie zu tanken.

Frühblüher geben schöne Farbteppiche, besonders das weiß blühende Buschwindröschen breitet sich in großen Rasen aus. Es ist nicht nur im Wald zu finden, sondern auch entlang von Bächen und an feuchten Stellen in Wiesen. 
Die dichten Bestände des gelb-blühenden Scharbockskraut leuchten im Wald und erfreuen den Betrachter. Aber Vorsicht, mit der Blüte wird die Pflanze giftig. 
Ganz anders die violetten Waldveilchen, sie sind in allen Pflanzenteilen ungiftig. In halbschattigen bis sonnigen Stellen im Misch- und Laubwald sind sie zu finden und erreichen mit ihrem betörenden Duft alle Sinne. Ein schöner Anlass, sich zu dieser Jahreszeit auf den Weg zu machen, um die Frühblüher zu entdecken. 

Bitte beachten Sie, dass auch im Wald gilt: Abstand halten und nicht in Gruppen! 

Bleiben Sie gesund!
Ihr Schwäbischer Wald Tourismus

Waldbaden - Jetzt im Schwäbischen Wald das Immunsystem stärken

Schon immer ist der Wald ein Ort, der sich zum Kraft tanken eignet. Der gute alte, einfache Waldspaziergang erfährt eine Renaissance als „Waldbaden“. Wichtig dabei ist, mit allen Sinnen und entschleunigt den Wald auf sich wirken zu lassen. Dabei am besten zwei Stunden in den Wald eintauchen, darin „baden“. Es ist nicht wichtig weit zu gehen und Strecke zu machen, ganz im Gegenteil. Der Badende soll die Seele baumeln lassen und genießen -ganz egal auf welchem Wanderweg.

 

Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Terpene von Nadelbäumen das Immunsystem stärken. So kann ein einsamer Waldspaziergang also genau das Richtige sein, um sein Immunsystem auf Vordermann zu bringen. Mit über 50% Waldanteil ist die Region Schwäbischer Wald demnach geradezu ein Ort der Gesundheitsvorsorge. Ein Waldspaziergang ist beruhigend und stresssenkend. Wald tut gut - nicht nur seine staubfreie Luft auch sein Anblick wirkt positiv. Auch hier punktet der Schwäbische Wald, denn er ist im Vergleich zu anderen Regionen besonders abwechslungsreich.

Bitte beachten Sie, dass auch im Wald gilt: Abstand halten und nicht in Gruppen!

Bleiben Sie gesund!
Ihr Schwäbischer Wald Tourismus e.V.