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Hier lebt der Genuss

Outdoortipps für die Faschingfsferien

Fastnacht - den Winter vertreiben, den Frühling begrüßen

Ein Winter, wie dieses Jahr mit viel Schnee auf den Höhen des Schwäbischen Waldes hat besondere Reize: Wintersport- und spaß, weite, glänzend weiße Felder und tief verschneite Wälder… wunderschön!

Und dennoch freuen wir uns auf den Frühling. Wir spüren, wie im Frühjahr neues Leben in die Natur kommt: Es bleibt abends länger hell, die Sonnenstrahlen wärmen uns, dringen bis zum Waldboden vor und wecken die ersten Frühblüher. Ganze Teppiche von Buschwindröschen und Sumpfdotterblumen – eine, wenn auch nur kurze - Pracht! Die Knospen brechen auf und mit der Zeit dominiert das Hellgrün des Grases und Laubes.
Tipp: Vor allem am Morgen in den Wald gehen. Da ist das Vogelkonzert besonders schön! Positive Folgen für die Stimmung, das Abwehrsystem und Stressreduktion sind längst nachgewiesen. Jetzt gibt‘s nur eins, Leute: So oft wie möglich raus in die erwachende Natur! Winter ade – Willkommen Frühling!

Kennt Ihr das Spiel „Winter Ade“? Ein lustiges Fangenspiel: Alle rennen durcheinander. Einer ist der Winter, der versucht, die Welt eisig erstarren zu lassen. Wen er berührt, bleibt auf der Stelle eingefroren stehen, während der Winter weiter jagt. Alle anderen, noch nicht vereisten, dürfen die Winterstarren durch kurzes Reiben an der Schulter wieder „auftauen“, er darf weiter rennen. Gelingt es dem Winter, die ganze Welt zu vereisen – dann wird gewechselt - oder setzen sich die Frühlingsgeister durch? Viel Spaß!

 


Wer piept denn da? Versucht möglichst viele Vögel zu entdecken. Das ist gar nicht immer so einfach. Mit einem Bestimmungsbuch oder einer App (z.B. vom NABU) lassen sich die gefiederten Freunde bestimmen. Oder einfach eine Minute lang die Augen schließen und lauschen. Hört Ihr, wie unterschiedlich die Gesänge sind? Augen auf und auf Kommando Euer eigenes Vogelkonzert anstimmen. Jeder macht den Vogelgesang, der ihm am meisten gefallen hat. Es gibt übrigens auch unter den Vögeln große Talente im Stimmen imitieren der Vogelkollegen, z.B. der Eichelhäher oder der Star.

Fastnacht - Geister und Sagenwesen

Unsere Altvorderen glaubten, dass beseelte Wesen – Geister, Naturwesen, Gottheiten – für den Lauf des Lebens, Naturphänomene und der Jahreszeiten verantwortlich seien. Hotzen und Fratzen, Wald- und Quellgeister bewachten Wälder und Wasseradern, die Geisterwelt sorgte für Gerechtigkeit für gute und böse Menschen, für alles in der Lebenswirklichkeit der Menschen gab es Wesen, die aus der anderen Welt in unsere wirkten. Frau Holle kümmerte sich um die Pflanzen und Tiere und war die Wächterin über den Rhythmus der Jahreszeiten. Jetzt im Frühling weckt sie die Saaten. Übrigens: Im Winter wohnt Frau Holle in der Unterwelt. Zugang sind Höhlen, Felsklüfte, Quellen, Brunnen usw. Wir erinnern uns: Im Märchen ist oft der Dorfbrunnen der Zugang zu dieser verborgenen Welt.

Entdeckt die Zugänge zu Frau Holles Welt! Findet und erforscht mit Vorsicht auf Eurer Entdeckertour durch den Wald solche geheimnisvollen Stellen, die das Tor zu Frau Holles Welt sein könnten: Grotten (die gibt es im Schwäbischen Wald ja zuhauf), Klüfte in Steinen oder Erde, hohle Wurzeln, Quellen … spannend! 

Erfindet Eure eigenen Waldgeister! Aufmerksame Spaziergänger finden im Wald in Gräben, in tiefen Spuren usw. Ton und Lehm. Nehmt einen Klumpen und drückt ihn an der rauen Rinde eines dicken Baumes gut fest.: der Umriss für Euren Baumgeist, der aus dem Baum herausschaut. Nun gestaltet Ihr mit Zapfen, Blüten, Steinen, Bucheckern usw. ein freundliches oder grimmiges Geistergesicht. Ihr werdet staunen, welche Künstler es in Eurer Familie gibt. Wenn Ihr mögt, erzählt Euch noch eine gruselig-komische Geistergeschichte zu Eurer Kreation! 

Fastnacht - Maskieren, schminken und verkleiden

Kein Wunder, dass man die Wintergeister möglichst schnell loswerden wollte. Verkleidet, mit schrecklichen Masken, und viel Lärm wollte man den Winter vertreiben. Vielerorts sind sie bis heute in der Fastnachtszeit zu sehen: Furchteinflößende Wesen in pelzartigen Kostümen, Masken mit hässlichen Fratzen, Hexen, uvm. gehen um.

Auch unsere Tiere sind Meister im Verkleiden: Viele Wald- und Wiesenbewohner sind durch ihre Fellzeichnung besonders gut getarnt: Das Wiesel wechselt sein braunes Sommerkleid mit dem weißen Winterfell, die kleinen Frischlinge werden mit ihrem gestreiften Fell beinahe unsichtbar in ihrer Umgebung (Bild: Frischling). Andere Tiere, wie der Feuersalamander warnen durch ihr Aussehen mögliche Fressfeinde: „schwarz – gelb bedeutet giftig oder ungenießbar!“ Manche Vögel (in der Regel die Männchen) werben mit ihrem Prachtgefieder um Partner. Also alles da in puncto „Verkleidung“ auch bei unseren tierischen Gefährten.

Spielidee im Wald: Tarnen und täuschen
Bei diesem beliebten Versteckspiel seid Ihr die Tiere: Die eine Hälfte von Euch sind die Wölfe, die anderen die Rehe.

In abwechslungsreich bewachsenem Gelände im Wald zählen die Wölfe mit geschlossenen Augen auf zehn. Aber nicht schummeln. In diesen zehn Sekunden haben die Rehe Zeit sich „unsichtbar“ zu machen. D.h. sie suchen sich ein Versteck, einen Baum, eine Senke, ein dichtes Gebüsch, von denen aus die Wölfe sie nicht entdecken können. Diese öffnen nach zehn Sekunden die Augen und schauen von ihrem Platz aus (nicht suchen gehen!), wen sie entdecken können. Danach werden die Rollen getauscht, später evtl. die Versteckzeit reduziert. Ein sehr beliebtes, lehrreiches Spiel, von dem die Kids gar nicht genug bekommen können!

Masken und Schminke – 100% Öko!

Wollt Ihr Euch auch eine gruselige Maske basteln – möglichst 100% Öko? Kein Problem: Sucht ein Stück Rinde, darf gerne ein bisschen verwittert, bemoost, kaputt, astig, … sein: 2 Löcher für die Augen reinbohren, die restliche Deko, wie Augenbrauen, Bart, Nase, Warzen, aus zusammengesuchtem Naturmaterial mit Ton draufkleben – fertig ist die schaurig-schöne Geistermaske. Ebenfalls mit Lehm/Ton, mit etwas Wasser verdünnt, Kohle aus der Grillstelle, grüner Farbe aus ausgequetschten Blättern o.ä. lassen sich mit dem Finger oder einem Pinsel schöne, natürliche „Tatoos“ auf Gesicht und Arme malen.