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Hier lebt der Genuss

Komm, such mit! Versteck- und Suchaktionen

Foto: Walter Hieber

Walter Hiebers Tipps für Waldentdecker – Teil 3: Tierisches Suchvergnügen – Tarnen & Täuschen

Naturparkführer Walter Hieber hält wieder besondere Anregungen für Outdoor-Erlebnisse im Schwäbischen Wald parat:

Kleintiersafari

Eine Kleintiersafari mit Becherlupe und Bestimmungsbuch lässt große und kleine Naturforscher tief in die Geheimnisse unserer tierischen Freunde eintauchen: Besonders spannend ist die Suche nach Kleinlebewesen in der Laubstreu, im Waldboden, unter Rinde und Moos: Hier findet man in kurzer Zeit bizarre „Minidrachen“, filigrane Spinnentiere, golden glänzende Käfer und den ganzen Mikrokosmos. Der Waldboden wuselt und lebt. Mit „Gucki“, Insektensauger, Becherlupe und Bestimmungsbuch lassen sich die Tierchen schonend einfangen, betrachten und bestimmen. Wer will, legt sich ein gemaltes Sammelalbum an. Natürlich entlassen wir unsere Forschungsobjekte wieder in die Freiheit. Ebenso spannend sind kleine Larven, Flohkrebse, Egel, die wir in unseren Bächen v.a. unter Steinen finden.

Tierspuren suchen

Sehr spannend für Kinder ist auch das Suchen und Bestimmen von Tierspuren: Trittsiegel, Losung (Kot), Knochen, Federn, Fraßspuren, Gewölle. Suchen, überlegen, warum dies eine Spur von welchem Tier ist, dann mit dem Bestimmungsbuch (gibt’s gute und günstige im Buchhandel) bestimmen.

Tarnen & suchen

Wir suchen ein schönes wildes, abwechslungsreiches Gelände und teilen uns in zwei Gruppen auf. Die eine Hälfte (Wölfe) zählt mit geschlossenen Augen bis zehn. In dieser Zeit versuchen sich die anderen (Rehe) „unsichtbar“ zu machen: Sich verstecken hinter einem dicken Baum, sich in einen Graben legen, sich ins Dickicht verkriechen, usw. Dann öffnen die Wölfe die Augen und versuchen von ihrem Platz aus, möglichst viele Rehe zu entdecken. Das macht tierisch Spaß, nebenbei kann man sich über Sinn und Wirksamkeit von Tarnung Gedanken machen. Danach werden die Rollen getauscht. Dieses Spiel können Kids stundenlang spielen.

So, genug gelesen. Jetzt geht’s raus in den Schwäbischen Wald.

Waldentdecker Walter Hieber wünscht viel Spaß beim tierischen Suchvergnügen.