Der Schwäbische WaldIhre Meinung ist gefragt!Ihre Meinung ist uns wichtig! Nehmen Sie an unserer Online-Gästebefragung teil und sagen Sie uns Ihre Meinung. Es geht um Ihre Erfahrungen mit dem Reiseziel Schwäbischer Wald und mit unserer Internetseite. Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich für Zwecke der Marktforschung und selbstverständlich geben wir diese nicht an Dritte weiter. Unter allen Teilnehmern, die Ihre Adresse angeben, verlosen wir im Zeitraum bis zum 15. September 2010 2x das Buch "Mühlen im Schwäbischen Wald" sowie 2x die aktuelle Radwanderkarte "Radtouren an Rems, Murr und im Schwäbischen Wald". Die Gewinner werden von uns schriftlich benachrichtigt. Bitte klicken Sie hier, wenn Sie an unserer Gästebefragung teilnehmen möchten. Vielen Dank, dass Sie an unserer kurzen Befragung teilnehmen. Grüß Gott und herzlich willkommen im Schwäbischen Wald!Die herrliche, manchmal fast unberührte Landschaftsidylle des Schwäbischen Waldes liegt vor den Toren der Landeshauptstadt Stuttgart und grenzt damit unmittelbar an die Betriebsamkeit einer der wirtschaftlichen Metropolregionen Europas. Die Geologie hat diesem heute von der Ursprünglichkeit der Land- und Waldwirtschaft geprägten Landstrich eine besondere naturräumliche Vielfalt beschert. In dichtem Wechsel erlebt der Besucher tiefe Klingen, liebliche Streuobstwiesen, verträumte Seen, stille Wälder und sonnenverwöhnte Weinberge. Das Weltkulturerbe Limes, historisch bedeutsame Mühlen, sagenumwobene Stollen und Relikte von Flößerei und Glasherstellung bieten dem historisch Interessierten eine Fülle bewegter und bewegender Geschichte und Geschichten. Erholungssuchende, sportlich Aktive, Familien mit Kindern - jeder findet eine große Palette an Angeboten, die von strammen Mountainbiketouren über Familienradstrecken, Themenwanderungen, Nordic Walking, Mühlenführungen, Limeserkundungen, Schneeschuhwanderungen, Langlaufloipen, Dampfzugfahrten, Reiten und vielem mehr reicht. Natur für jeden erlebbar machen ist der Anspruch vieler barrierefreier Angebote zur Urlaubs- und Freizeitgestaltung. Lassen Sie sich inspirieren und tauchen Sie ein in die Welt des Schwäbischen Waldes. Wir freuen uns auf Ihren Besuch - auf diesen Internetseiten und im wirklichen Leben! Flora und Fauna im Schwäbischen WaldSchwäbischer Wald - der erste Gedanke bei der Frage nach typischen Pflanzen des Schwäbischen Waldes ist so klar, wie seine frische Waldluft: Wald - Bäume. Er ist das größte Waldgebiet Württembergs und wird zu Recht die "grüne Lunge" der Region Stuttgart genannt. Stundenlang kann der Besucher hier "Wald-ness" genießen. Mehr als die Hälfte der Fläche ist bewaldet. Aber Wald ist hier nicht gleich Wald. Wir finden nicht den Schwarz-Wald des Schwarzwaldes, sondern - je nach Höhe, Lage, Untergrund - abwechslungsreiche ursprüngliche Waldgesellschaften vom tiefen, dunklen von Tannen dominierten Nadelwald der Höhen über Tannen-Buchenwälder bis hin zu lichten buchenreichen Misch- und Laubwäldern. In Klingen und tiefen Flusstälern, z.B. in der Hörschbachschlucht bei Murrhardt, finden wir noch häufig urwüchsige Schluchtgesellschaften, wo Bergahorn, Ulme, Esche die besten Chancen beim Kampf ums spärlich durchdringende Licht haben. Besonders an solchen und aus anderen Gründen schwer zugänglichen Orten, finden wir im Schwäbischen Wald heute noch kaum von Menschen beeinflussten "Urwald", mit seiner ursprünglichen natürlichen Vegetation in ihrem ganzen Artenreichtum an Bäumen, Sträuchern, Kraut, Moosen, Pilzen. Wo im Laufe der Jahrhunderte Menschen dem Wald Flächen zu Zwecken der Besiedelung und landwirtschaftlichen Nutzung abgewinnen konnten, stellt sich dem Besucher des Schwäbischen Waldes ein anderes Bild dar: Wiesen und Weiden. Besonders in den Auen der zahlreichen Bäche und Wasserläufe, wie z.B. im Gauchhauser Tal bei Kaisersbach, entdeckt der Wanderer oder Radfahrer oft blühende Kostbarkeiten wie Sumpfdotterblumen, Trollblumen und mehrere Orchideenarten. Kleine, verborgene Königreiche an Artenreichtum sind die an den vor allem südlichen und westlichen Rändern und Hängen des Schwäbischen Waldes häufig anzutreffenden Streuobstwiesen. Vor allem im Frühling verwandeln die Obstbäume - meist alte, robuste Sorten - die Gegend in ein wahres unübersehbares Blütenmeer. Fast unscheinbar dagegen kommen uns die durch die dort vorherrschende extensive Bewirtschaftungsweise reichlich wachsenden Wiesenkräuter, Schmetterlingsblütler, Korbblütler, Hahnenfuß- und Wegerichgewächse vor. Eine Artenvielfalt von mehreren tausend Pflanzenarten, deren Reichtum und Wichtigkeit erst in den letzten Jahren wieder entdeckt, geschätzt und geschützt wird. |